Weltrekordversuch auf der Aare

Gonnado, ein bekanntes Berner Unternehmen, wollte im August zwei Massengummiboot Fahrten organisieren. Doch während auf der Aare das Massengumiboot Fahren stattfinden kann, musste man den Weltrekordversuch an der Reuss absagen. Der Veranstalter zog das Gesuch wurde nämlich zurück. So findet dieses Jahr nur ein „Massen Böötle“ statt.

Die Sicherheit wurde zum Thema

Die Zuger Polizei teilte mit, dass es vor allem die Sicherheitsbestimmungen waren, welche durch mangelnde Einhaltung zum Problem für den Weltrekordversuch an der Reuss waren. Auch kritisierte die Schweizer Lebensrettungsgesellschaft den Weltrekordversuch. Es können nicht genügend Rettungsschwimmer vor Ort sein, sodass die gewährleistete Sicherheit nicht garantiert ist. Nachdem der Veranstalter darauf hingewiesen wurde, zog dieser das Gesuch zur Durchführung des Weltrekordversuchs selbst zurück. Doch was an der Reuss nicht stattfand, wurde auf Aare gewagt.

Der Weltrekordversuch an der Aare

Das Event ist – im Gegensatz zu dem an der Reuss – an der Aare nicht bewilligungspflichtig. Das bestätigte auch Beat Keller, der Mediensprecher des Schifffahrtsamtes. Die Organisation mache zudem einen seriösen Eindruck, sodass man davon ausgehe, keine Probleme zu haben. Ein durchwegs passables Sicherheitskonzept wurde ebenfalls vorgelegt. Doch dies wird den „Runden Tisch“ der Organisatoren wie Vertretern der Behörde im Winter nicht abhalten. Denn es gehe um die Fortsetzung der Weltrekordversuche. Vor allem gehen die Behörden davon aus, dass Gannado weitere Versuche plane und man „mit den Sicherheitsvorkehrungen“ wie der Organisation „im Endeffekt nicht zufrieden sei“.

Bereits im Jahr 2011 wurde der Weltrekord erzielt. Insgesamt fanden sich 237 Gummiboote auf der Aare ein, die dafür verantwortlich waren, ins Guiness Buch der Rekorde aufgenommen zu werden. Auch damals wurde im Vorfeld heiß diskutiert, ob die Veranstaltung auf Grund von mangelnden Sicherheitsbestimmungen durchgeführt werden könne. Man kann also gespannt sein, welche Einigungen am „Runden Tisch“ im Winter erzielt werden.

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